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Wenn ich jetzt daran denke, wann und warum ich anfing zu fotografieren, kommt mir ein altes Vergrößerungsgerät vor die Augen, das immer zu unserem Haushalt gehörte, als ich noch Kind war.
Aus Neugier wurde Interesse, aus Interesse - Leidenschaft.
Und obwohl ich über alle diesen Jahre viel Erfahrung und Wissen über den fotografischen Prozess gesammelt habe, fühle ich mich immer noch, sowohl mit einer Kamera in der Hand als auch in der Dunkelkammer, wie an einem Mysterium oder Wunder beteiligt. Und das macht mich glücklich.
Was mich noch glücklich macht, ist die Erfahrung, mit meiner Arbeit die Menschen, die mir Modell stehen, auch begeistern zu können. Dann insbesondere, wenn während unserer Zusammenarbeit entstehende Inspiration ihnen Mut gibt, auf eine Art Entdeckungsreise in sich selbst zu gehen.
 

Viele Aufnahmen entstehen aus der freien Hand und oft unter "available light" Bedingungen. Aber ein Blitzgerät oder andere Lichtquellen setze ich auch gerne ein. Es könnte auch eine Kerze oder eine Taschenlampe sein.
Als Arbeitsmaterial schätze ich sehr, besonders bei dramatischen Lichtverhältnissen, mittel- bis hochempfindliche Filmemulsionen wegen ihrer angenehm ausfallenden Kontraste. Vergrößert werden die Negative auf edle Barytpapiere mit Warmton, im Format bis 30x40 cm.